SV Gumpersdorf Abteilung Fußball
  SV-DJK Wittibreut - SVG 23.05.2015
 
SV-DJK Wittibreut - SV Gumpersdorf 2:3
 
„Am dritten Tage auferstanden von den Toten“… aus biblischen Gründen der Bericht diesmal a little bit später. 23.05.2015: Heiligstes Fritz-Walter-Wetter – 10.000 Gumpersdorfer Hooligans – alle Spieler fit – Superfans an Bord – Gumpigirls verdammt gut drauf - ein Tag um in die Geschichtsbücher einzugehen. Hinten keinen reinlassen nahm sich Goalie Jogi der Erste samt seinem flotten Dreier Speedy Gonzalois, Andi dem andauernd gedissten Libero und Michel Lönneschnüra vor. Auf (der) Doppelsex im depressiven Mittelfeld hatte es der schüchterne Yannik Krumscheidt mit dem extrovertierten Ungar Mihaèl Godin zu tun. Auf den Außen sollte die in die Jahre gekommene Flügelzange Robbery um Franck Kaltenhausy auf links und Arjen dem fliegenden Holböcker auf rechts einmal mehr einen Sturmlauf durch das Stadion jagen, sodass am nächsten Tag der Rasen auf den Außenbahnen neu angesät werden muss. Das tragische Dreieck an der vordersten Türkenbach-Front (die älteren unter uns werden sich erinnern – früher auch Kanonenfutter genannt) bekleidete das frivole Trio Filipo Hölzernwimmer, Rubin Rafael Haslauer und Tommy Rockstar Hämmer. Einmal mehr bekommt man beinahe eine Erektion beim Lesen der überragenden Türkenbach-Aufstellung, die von Miche dem ersten (und/oder letzten?) wie immer mit viel Nivea eingestellt ähhmm eingeschmiert wurde. Um den mitgereisten Fans einen spannenden Nachmittag zu designen entschlossen sich die B20-Kicker die Anfangsphase gleich mal komplett zu verschlafen. Das änderte auch die Verletzung von Franz Simulierhauser (Kreuzbandriss – schau dassd 2016 wieder fit bist Zukunftsfranz du Voigrattler) nicht. Für ihn kam Cristiano Hämmer. In der 25. Minute war es dann endlich so weit. Die stark aufspielenden Wittibreuter gingen vollkommen verdient mit 1:0 in Führung und die Gumpis hatten nichts entgegenzusetzen. Das war zum Glück auch der Pausenstand, es hätte auch 2 oder 3:0 heißen können. In der Halbzeitpause spielte uns der blendend aufgelegte Musiker Tommy Hammer ein romantisches Lied auf seiner Mundharmonika vor um seine Spezl in Stimmung zu bringen. Das schien Früchte zu tragen, schon fing der SVG an sich der Sportart Fußball anzunehmen. Eben erwähnter Tommy der Zweite brachte die Gumpis nach glänzender Vorarbeit von Altstar Damian Janoschka (Video folgt!) zum 1:1-Ausgleich. Nun entfachte eine kurzweilige Drangphase, doch auch die Heimelf aus Wittibreut war noch da… In der 68. Minute konnte man beim 2:1 für Witti neben dem Fallen einer Stecknadel auch das wundervolle Pfeifen eines Buntspechts im Nahe gelegenen Wittibreuter Wald hören… Das nahmen die Gumpis auf und bliesen zur Schlussoffensive. Christian Hammer war es, der in der 10 Zeigerumdrehungen vor Toreschluss im Sechzehner von den Beinen geholt wurde und Old-Ass-Bastard Andi M. verwandelte locker zum 2:2 als würde er das jeden Tag tun. 4 Minuten später fand Philippo Hölzlwimmer seine Torgeilheit wieder, vorausschauend handelnd hatte sich der SVG-Totalo gegen Wabuki mit einem Eigentor schon warm geschossen. 3:2 für den SVGGGGGGG und die Freude kannte keine Dimensionen mehr. Wie könnte es auch anders sein…hatte der SVG einmal mehr in den Schlussminuten das Spiel gedreht. Wenig später war Schluss und die Türkenbachtaler hatten eine überragende Saison mit dem MEISTERTITEL gekrönt. Wittibreut erwischte einen bärenstarken Tag und hatte den Gumpersdorfer Bulldozer beinahe zum Stillstand gebracht. Mit dieser Leistung werden wir uns wohl bald in der Kreisklasse wieder sehen, sollte der SVG nicht gleich in die Kreisliga durchmarschieren. Die Spaßfußballer vom SV Gumpersdorf haben also das größtmögliche für einen Amateur-Fußballer erreicht, was für einen Profi der Gewinn der CL oder WM ist: Meister mit einer elf aus lauter Freunden. Was danach geschah war phänomenal: Das Raum-Zeit-Kontinuum hatte bei der unvergleichbaren DOPPEL-Meister-Feier (bei Kaffee und Kuchen) einen Einriss erlitten und so weitete sich der Samstag bis zum Dienstag aus. Auf detaillierte Aussagen zu den Feierlichkeiten muss ich aufgrund meiner Bewährungsauflagen sowie mehreren laufenden Verfahren an dieser Stelle verzichten. 

Stark sein bedeutet nicht, nie zu fallen... stark sein bedeutet immer wieder auf zu stehen. Euer Skandal-Lyriker. Seriöse, unabhängige Spielberichte seit 1990



 
   
 
© Seit 2010 SV Gumpersdorf Impressum