SV Gumpersdorf Abteilung Fußball
  SVG - TSG Postmünster 01.05.2014
 
SV Gumpersdorf - TSG Postmünster 4:1
 
Nach dem Gladiatorenspiel gegen Wurmannsquick änderte Coach Michael Huber seine Startelf auf vier Positionen. Aus Leistungsgründen standen Franz Joachimbauer, Tobias Hölzlwimmer, Franz Kaltenhauser und Daniel Huber nicht einmal im Kader und auch in der Reserve war kein Platz für die Möchtegern-Stammspieler der Ersten. Letzter Ausweg für das Quartett wird wohl die 3. Mannschaft um die Spielertrainer Martin Loher und David Schult sein, die nächste Saison in der Paralympics-Liga an den Start gehen soll. Von Beginn an entwickelte sich wie erwartet ein Spiel auf allerhöchstem Niveau. Die bisherigen Reservespieler wussten genau, dass Sie heute in die Bresche springen müssen wenn der Aufstiegstraum weitergehen soll. In die Startelf hatte es auch Philipp Hölzlwimmer geschafft, der nach seinem New York-Ausflug direkt aus dem Flugzeug direkt über dem Fußballplatz abgeseilt wurde. Schon nach drei Minuten hatte unser einstiger Millionenneuzugang vom SC Wiedenbrück die Chance zum 1:0, doch Yannik scheiterte am gut reagierenden Gästekeeper. Nur wenige Minuten später war der erste Teffer nicht mehr zu verhindern. Christian Hammer setzte sich engagiert durch und markierte mit einem Hackentreffer die schnelle Führung. Unsere Mannen drückte die TSG weiter in die eigene Hälfte und zeigte eine ansprechende Zielstrebigkeit. Christian Hammer war es in der 22. Minute, der mit seinem Doppelpack nach Weltklasse-Vorarbeit von Aushilfs-Kapitän Andreas Maierhofer die Führung hochschraubte. Die Hammer-Show sollte noch nicht zu Ende sein. Nun kam nämlich auch sein Bruder Thomas auf den Geschmack und feuerte einen seiner berühmt berüchtigten „Hammer“ ab. Aus 25 Metern scheiterte unser Musikmacher von „Da Grabe, da Hammer und I“ gleich doppelt am Querbalken und wie beim Wembley-Tor von 1966 wird niemals genau zu klären sein, ob der Ball die Linie mit vollem Unfang überschritten hatte. Damit wird selbstverständlich die jahrelange Diskussion um die Torlinien-Technologie wieder hochkochen. Der Ärger über den nicht gegebenen Treffer war schnell verflogen als das kongeniale Sturmduo wieder zuschlug. In Minute 27 bediente Christian Hammer seinen Sturmkollegen Yannik Landwehr und dieser blieb wie es in so vielen Sportheimpartys trainiert wurde total cool und schob zum 3:0-Halbzeitstand ein. Als zum zweiten Durchgang der überragende Christian Hammer ausgetauscht wurde atmeten die Gäste kurzzeitig etwas durch. Nachdem sie erkannten dass für ihn Quattro-Wimmer auf den Platz einmarschierte war die kurze Hoffnung auch schon wieder verflogen und erste Angst-Tränen machten die Runde. Wie man es von unserem Eggenfeldener Legionär gewohnt ist brauchte der Sechszylinderfahrer nicht lange um seinen Turbo zu zünden. Thomas Hammer bediente nur 7 Zeigerumdrehungen nach der Einwechslung den Etzenberg-Express und dieser tauchte frei vor dem Tormann auf. Als sich die gesamte Zuschauerschar nur noch fragte wie brutal der Ball nun im Gehäuse einschlagen wird oder ob der Torhüter einen möglichen Körpertreffer überleben könnte wählte Wimmsn eine ganz andere Variante. Mit einem „Leckalschuss“ (Originalzitat) schob MW5 für ihn total ungewöhnlich locker zum 4:0 ein. Danach merkte man manchen Spielern ein kleines konditionelles Defizit an und die Gumpersdorfer Jungs spulten nurmehr das Pflichtprogramm herunter. Außerdem kamen die Reservestars Thomas Grabmeier und Sebastian Kordik zum Einsatz, Sebi feierte dabei sein Debüt in der Elitemannschaft. So schafften die Gäste auch noch Ergebniskosmetik und mussten sich am Ende des Tages mit 4:1 im Gumpersdorfer Fußballtempel geschlagen geben. Im Anschluss an das Spiel wurde auch im Sportheim Glanz und Gloria versprüht und bis in die Morgenstunden bei dem ein oder anderen Gerstensaftgetränk über den immer noch weiterleuchtenden Aufstiegs-Stern am SVG-Himmel gefachsimpelt. Am Sonntag heißt die nächste Hürde Huldsessen, angestoßen wird um 15h in Huldsessen, Reserven ab 13h. Mit genügend Fans im Rücken wollen die SVGler auch dort wieder sechsfach punkten.




 
   
 
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