SV Gumpersdorf Abteilung Fußball
  SVG - SV Huldsessen 29.09.2013
 
SV Gumpersdorf - SV Huldsessen 7:0
 
Lediglich ein Mal tauschte Trainer Michael Huber nach dem 2:1-Sieg in Postmünster Personal. Reservetorjäger Michael Wimmer (seines Zeichens Sechszylinderfahrer) bekam nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Daniel Huber (Steuerer eines Vierzylinderwagens) eine Bewährungsprobe in der Elitemannschaft des SV Gumpersdorf. Bereits nach sieben Zeigerumdrehungen zahlte Wimmsn seinem Coach das Vertrauen zurück. Per wuchtigen Fernschuss brachte der bis vor kurzem hölzernste Innenverteidiger der Welt seine Farben früh in Führung. Vor dem Spiel kündigte Quattro-Wimmer diesen Treffer in seiner gewohnten Arroganz selbstverherrlichend an. Mit dem was nur 120 Sekunden später vor sich gehen sollte rechnete selbstverfreilich nicht einmal der Goalgetter selbst. Nach einem langen Ball setzte der SVG-Mittelstürmer als einziger Akteur konsequent nach und markierte mit überlegtem Kopfstoß das unfassbare 2:0. Stadionsprecher Martin Loher hatte alle Hände voll zu tun und war mit dem Durchsagen der Wimmer-Tore schon an seine körperlichen und seelischen Grenzen gestoßen, als Daniel Haslauer seinem Spezl mit dem 3:0 weitere Schweißperlen auf die Stirn zauberte. Nach einer Championsleaguereifen Kombination von Franz Kaltenhauser und Philipp Hölzlwimmer netzte der lange verletzte Anhänger der Münchner Löwen zum dritten Gumpersdorfer Treffer ein. Der gute Torhüter der Huldsessener wähnte sich im falschen Film, denn in der ersten viertel Stunde bekam der Keeper drei Schüsse aufs Tor und konnte jedes Mal nur den Ball zum Anstoßpunkt zurückbugsieren. Danach gingen unsere Jungs ein bisschen vom Gaspedal herunter und verwalteten die komfortable Führung. Erst nach der Pause baute man den Torestand weiter aus. Daniel Haslauer trug sich zwei weitere Male in die Torschützenliste ein und Michael Kronwitter erzielte nach einem Eckball seinen ersten Saisontreffer. Der Schlusstreffer zum 7:0-Endstand war Kapitän Wiggerl Matzeder vorbehalten, der ähnlich wie sein Vorbild Michael Wimmer nach einem Foulspiel an Franz Kaltenhauser die pure Überheblichkeit raushängen ließ: „Den Freistoß schiaß i, drin isa eh fu Haus aus.“ Gesagt – getan nagelte der blühende BVB-Fan den Ball unwiderstehlich in die Maschen. Bei besserer Chancenauswertung wäre sogar ein noch höherer Sieg möglich gewesen, aber man sollte mit einem 7:0-Sieg auch zufrieden sein können. Eine kleine Anekdote zum Schluss: Tormann Jürgen Sapi spielte die Schlussviertelstunde mit seiner Dreierabwehrreihe schon einen astreinen Viererwatt und wies mit seinem Partner Andreas Maierhofer die beiden Jungspunde Franz Joachimbauer und Michael Gottanka in die Schranken.




 
   
 
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