SV Gumpersdorf Abteilung Fußball
  SVG - SV Eintracht Oberdietfurt 05.10.2014
 
SV Gumpersdorf - SV Eintracht Oberdietfurt 6:0
 
11:1 Tore bei optimaler Punkteausbeute hatte der SVG vor dem vierten Heimspiel der Spielzeit 14/15 vorzuweisen. Gegner war dieses Mal kein Geringerer als die Eintracht aus Oberdietfurt, gegen die sich die Türkenbach-Kicker schon immer schwer getan hatten. Das Kompetenzzentrum auf der Trainerbank bildeten Heinrich Empl und Michael Gschwendtner, nachdem Chef-Dirigent Michael Huber wegen einer Schönheits-OP (kA was das noch bringen soll) im Krankenhaus weilte. Spaß beiseite, gute Besserung nach deiner Hand-OP Coach! Die beiden alteingesessenen Trainerfüchse Heine E. und Miche G-Punkt (Spitzname kommt nicht von ungefähr werte Damenwelt) mussten bei ihrem Trainereinstand gleich heikle Entscheidungen treffen. Wie sollte man bloß Toptorjäger Cristiano Hammer ersetzen, der im Schichtdienst feststeckte? Wer wird den wohl verrücktesten Linksaußen und zugleich Weltklasse-DJ Yannik Landwehr nur ansatzweise vertreten können, der in seinem wohlverdienten Dortmunder Heimaturlaub im Signal-Iduna-Park den glorreichen BVB-Auftritt gegen die überragenden Hamburger verfolgte? Das Übungsleiter-Gespann entschied sich für eine noch nie da gewesene Flügelzange ala FC Bayern München. Christoph Holböck kam in Arjen-Robben-Manier über die rechte Seite und links beackerte Franz Kaltenhauser die Ribery-Position. Der etatmäßige Rechtsaußen Daniel Haslauer rückte für CH9 auf die Lewandowski- bzw. in seinem 1860-Fall Okotie-Position. Unsere Gladiatoren erwischten einen guten Start und kamen auch gleich zu guten Möglichkeiten. Wie könnte es auch anders sein zeichnete sich für das 1:0 die Rib-Rob-Robbery-Flügelzange verantwortlich. Franck Kaltenhauser brachte den Ball zur Mitte und sein kongenialer Partner Arjen Holböck verwandelte unwiderstehlich zum ersten Gumpi-Einschuss. Im Verlauf der ersten Halbzeit spielten die Gäste aus Obern gut mit und machten es der Gumpibärchenbande mehr als nur schwer. Selbstverständlich muss (wie immer) noch die Never-Ending-Story von Chancentod Michael Schnowden erwähnt werden. Die Leihgabe vom TSV Karpfham machte hinten wie Woche für Woche ein Riesenspiel, vergab vorne aber in „The-Same-Procedure-As-Every-Week-Manier“ die nächste Hundertprozentige. Den fleißigen Malandane Huber wird es in diesem Moment beim Mais-Silieren beinahe vom Bulldog gehauen haben. So ging es mit dem knappen 1:0 in die Kabine, das für den Favoriten-Schreck (1:1 gegen Walburgskichen, 3:1-Sieg gegen Wittibreut) aus Oberdietfurt noch mehr als aufholbar war. Doch nach dem Seitenwechsel legte die Elf von Sportheim-Wirtin Renate Hölzlwimmer ein wahres Offensiv-Feuerwerk los. Nur zwei Minuten nach der Pause erzielte Franz Kaltenhauser nach Ablage von Andi Maierhofer per Spann-Linksschuss (lt. Goaß-Smoothie-Experte Michael Fink per Pickenschuss) das 2:0. Kurz darauf steuerte Andreas Maierhofer selbst einen Treffer zum 3:0 bei. Nach vorangegangenem Handspiel nagelte der Old-Ass-Bastard den fälligen Freistoß überragend zum dritten Gumpersdorfer Treffer in den Kasten. Als kurz darauf auch noch der Heimwerkerkönig Thomas aus der allseits beliebten Serie „Hör mal wer da hammert“ beim 4:0 eben jenen Hammer auspackte waren alle Zeichen auf Sieg gestellt. Doch die B20-Kicker hatten noch nicht genug…. Allen voran der rothaarige Rogglfinger Christoph Holböck alias Arjen Robben schien bei seinem Startelfdebüt in dieser Saison beinahe vor Selbstvertrauen zu platzen. Es war die 76. Minute als der heilige Christopherus zum fünften Mal Grund zum Jubeln lieferte. Das spielentscheidende unfassbar wichtige sex-te Gumpi-Tor erzielte Filippo Hölzlwimmer, der nach Vorarbeit von Neu-Gesichtsbucher Daniel Haslauer (gefällt mir drücken nicht vergessen) überragend zum 6:0-Schlusstreffer einschob. Bei all den Lobeshymnen auf unsere Offensive darf man die starke Leistung der Viererkette samt Torwart-Libero Jürgen Sapi nicht schmälern. Nur dadurch konnten die filigranen Offensivkünstler erst glänzen. Am Ende des Tages stand ein verdienter 6:0-Sieg zu Buche, der gegen tapfer kämpfende Oberdietfurter 1-2 Tore zu hoch ausfiel. Nichts destotrotz ließen es sich die sympathischen Gäste um Florian Lang und Stefan Deingruber nicht nehmen noch auf „eine“ grüne Smoothie-Halbe in unserem Sportheim-Domizil einzukehren. Mit diesem Erfolg steht der SV Gumpersdorf schon nach 10 von 12 Hinrundenspielen bei der makellosen Bilanz von 10 Spiele–10 Siege als Herbstmeister fest, was freilich noch nichts bedeutet.

Bis zum nächsten Mal, euer Skandal-Lyriker (hat wieder Spaß gemacht!)




 
   
 
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