SV Gumpersdorf Abteilung Fußball
  SVG - DJK-SV Taubenbach 24.08.2014
 
SV Gumpersdorf - DJK-SV Taubenbach 4:0
 

„Schicht is Pflicht“ ist das neue „Never change a winning Team“. Für die in der Firma unabdingbaren Wonga-Buam Phil und Tobi standen Andreas Gaiermofa und Daniel Haslauer in der Startelf. Außerdem nahm Toptorjäger Cristiano Hammer leicht angeschlagen auf der Bank Platz und ließ sich vom (Sorry Dane i kanns ma einfach ned verkneifen) Vierzylinder-Huber im Sturmzentrum vertreten. Vom Start weg zeigte der SVG dass er die Gäste aus Taubenbach keinesfalls unterschätzt und drückte (wie Miche Gschwendtner beim Bergrennen) aufs Gaspedal. Nach einer viertel Stunde zappelte der Ball das erste Mal in den neuen Tornetzen. Startelf-Comebacker Daniel Haslauer, der spielte als wenn er nie weg gewesen wäre, bediente Yannik Landwehr und unser Wiedenbrück-Heino zeigte beim 1:0-Treffer die gleiche Abgebrühtheit wie am DJ-Pult. Nur wenige Minuten später setzte sich der vom Echelon-Trainingslager beflügelte Geheimdienst-Agent Michael Schnowden auf seiner rechten Außenbahn durch und bediente Franz Kaltenhauser mustergültig. Zum Leidwesen des SVG-Fanblocks dachte sich unser Rechtsaußen „Dem Grattler fu Schnürer vergunn i koa Torvorlage… do schiaß i liaba drüber.“ und jagte den Ball in die unendlichen Weiten der Gumpersdorfer Landschaft. Das ließ sich Michl Schnürer nicht lange gefallen und spielte bei der nächsten ähnlichen Situation nicht mehr ab sondern nutzte einen Taubenbacher Abwehrspieler als Bande zum 2:0. Man könnte darüber streiten ob es sich nicht um ein Eigentor handelt, aber der wie im Dopingrausch schwebende BVB-Anhänger hat sich diesen Treffer mehr als verdient (Stichwort Toreinstand). Nach der Pause waren die Gumpersdorfer Jungs gesinnt schnell den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Fünf Minuten nach der Halbzeit schickte Capitano Wiggerl Matzeder seinen Cousin Franz Kaltenhauser per Steilpass aufs Tor. Nachdem dieser den letzten Abwehrspieler umspielt hatte konnte er nur noch mit einem Foulspiel gestoppt werden, das einen Elfmeter nach sich zog. Der auf die Zähne beißende eingewechselte Christian Hammer ließ sich die große Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß souverän zum 3:0. In der Folgezeit verliefen einige Angriffsversuche im Sand, sodass erst in der 68. Minute wieder Tormusik vom DJ-Team Schult/Loher zu hören war. Joker Christoph Holböck brachte fast unwirklich wirkend eine ausgezeichnete butterweiche Flanke zur Mitte und der angehende Schafkopf-Weltmeister Daniel Haslauer nickte „wie so oft (Originalzitat)“ per Kopf zum vierten Gumpi-Tor ein. In der Schlussphase brachte so mancher SVGler unfassbare Wunderdinge in Sachen Torabschluss fertig. Selbstverständlich wird hier niemand an den Pranger gestellt (Namen geändert, Anm. der Redaktion). Wigold Matzinger und Alfred Gschwandner dürften mit ihren vergebenen Chancen Wolfsburg-Profi Malanda in nichts nachstehen. So blieb es beim souveränen 4:0-Sieg bei dem Tormann Jürgen Sapi problemlos seinen Zwinger sauber hielt. Im Anschluss an den Sieg führte Franz Joachimbauer im Sportheim seine Playmobil-Sammlung vor und Wirtin Renate Hölzlwimmer verwöhnte die Gumpi-Gaumen mit leckeren grünen Smoothies und basischem Mineralwasser.




 
   
 
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