SV Gumpersdorf Abteilung Fußball
  SV Huldsessen - SVG 31.08.2014
 
SV Huldsessen - SV Gumpersdorf 1:2
 
„Mit dem lustigen Godi 1x um die Welt (Erhältlich in ausgewählten Buchläden)“ ist der neue Bestseller unseres Wahl-Ungarn Michael Gottanka, der sich für ein halbes Jahr verabschiedet hat. Ersetzt wird der besonnene Tier- und vor allem Kuhfreund (Hütte lässt grüßen) aus dem Old-Ass-Bastard-Areal in Person von Andi Maierhofer. Außerdem kehrten die Wongabuam Tobi und Filipo in die Startelf zurück, nachdem Sie letzten Sonntag ihren einzigen SVG-Urlaubstag nahmen um beim Wacker zu relaxen. Dafür mussten die zwei amüsanten Daniels (Hase und Huber) weichen. Wie bei jedem Auswärtsspiel in Huldsessen konnte man sich den Blick auf den Wetterbericht sparen und Fritz-Walter-Wetter auf matschigem Untergrund war angesagt. Die Anfangsphase verschlief unsere Auswahl gleich mal komplett. Durch unfassbare Fehlerketten bettelten unsere Jungs regelrecht um den Rückstand. In der 21. Minute war es endlich so weit. Nach einem von so vielen sinnfreien unnötigen Ballverlusten ging die Heimelf komplett verdient mit 1:0 in Führung. Vor der Pause ließ sich die Gumpibärchenbande auch nicht mehr aus ihrem Winterschlaf auferwecken und war mit dem knappen Rückstand mehr als gut bedient. In der mehr als interessanten Halbzeitpause gaben die beiden Miches und Heine zum Glück den richtigen Zaubertrank (vll wars der Tee) aus, worauf ab der 46. Minute 11 komplett neue Gesichter auf dem Platz standen. Über die rechte Seite machte der eingewechselte Daniel Haslauer sofort mächtig Betrieb und von Minute zu Minute wurden die B20-Kicker stärker. Nach 51 Zeigerumdrehungen war unser Tom Hammer, der durch sein schlaksiges Erscheinungsbild immer mehr an seinen Namenskollegen Müller (Gschlamperde Stutzen inklusive) vom FCB erinnert, nach schöner Kombination am gegnerischen Tormann vorbei und wurde vom SVH-Keeper als letzter Mann im Sechzehner von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter entschied sich lediglich auf eine Verwarnung und Strafstoß. Der Torjäger vom Dienst – Christian Hammer – nahm sich fest entschlossen die Pille, scheiterte aber am glänzend reagierenden Tormann. Davon ließen sich die Gumpersdorfer Jungs nicht beeindrucken und kämpften unermüdlich weiter. Immer mehr löste man die komplette Abwehr auf und warf alles nach vorne. Irgendwie glaubte jeder noch an die Wende…bis Daniel Huber kam, der dem Wolfsburger Malanda wohl nicht nur durch seine südländischen Wurzeln gleicht. Nach einer ziemlich unfassbar vergebenen berühmt berüchtigten „den-häd-sogar-mei-Oma-midn-Haglstecka-eineda“-Chance schien kein SVG-Treffer mehr möglich zu sein. Huldsessen nutzte immer mehr die offenen Räume zum Kontern. Zum Glück scheiterten Sie bei der besten Chance komplett frei vor Tormann Jürgen Sapi, der seine Spezl mit einer Glanzparade im 1-gegen-1 überhaupt im Spiel hielt. Als die Nachspielzeit von drei Minuten auf der Anzeigetafel zu sehen war schien sich abzuzeichnen, dass unser Toptorjäger mit seinem verschossenen Elfmeter zum tragischen Helden dieser Partie wird. Was dann folgte war wieder einmal unfassbar und legen----warte es kommt gleich-----där. Die historischen Duelle Bayern-ManU, Dortmund-Malaga oder Kirchberg-Gumpersdorf sind ein Scheißdreck dagegen was jetzt in der ausverkauften Huldsessener Arena von statten ging. Andreas Maierhofer brachte seinen (Originalzitat) einzigen angekommenen Ball in diesem Spiel und Christian Hammer brachte seine Farben in der 91. Minute mit einem überragenden Volley-Flachschuss doch noch zum 1:1-Remis….dachten wieder alle…. doch die vollkommen verrückten Türkenbach-Kicker hatten noch einen in Petto. Mit dem wirklich aller-aller-aller-allerletzten Angriff setzte sich Daniel Huber unfassbar engagiert am Sechzehnereck durch um seinen Fehlschuss mit aller Gewalt noch ausgleichen zu können. Seine gute Hereingabe landete bei Cristiano Hammer, der zum krasser-geht’s-jetzt-echt-nicht-mehr-bejubelten Weltklasse-2:1 auch noch per Kopf einnickte. Dann brachen alle Dämme… sämtliche SVG-Hooligans stürmten das Spielfeld und bildeten eine nie da gewesene Jubeltraube. Selbst David Schult bewies bei seinem Vollsprint auf den Rasen, dass Kreuzbänder völlig überbewertet werden und denkt jetzt über eine Kolumne „Ohne Kreuzbänder durch die Welt“ nach. Der Unparteiische pfiff nach dieser Aktion gar nicht mehr an und so nahmen unsere Mannen weitere drei Bonuspunkte mit nach Hause. Nun noch ein ernster Hinweis: Die treuen SVG-Fans sollten während der Spiele ihrer Gesund zu Liebe wirklich über Beruhigungstabletten nachdenken. Anschließend gings ins Sportheim zu Wirtin Renate Hölzlwimmer, die einen Vortrag über gesunde Lebensweise und Regeneration organisiert hatte. Selbstverständlich durfte der wöchentliche grüne Smoothie zu Kaffee und Kuchen nicht fehlen und sogar Basen-Pulver wurde aus Entschlackungsgründen zum Mineralwasser gemischt.
 



 
   
 
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