SV Gumpersdorf Abteilung Fußball
  SSV Wurmannsquick II - SVG 27.04.2014
 
SSV
 Wurmannsquick II - SV Gumpersdorf 1:3

 
Es sollte ein gemütliches Spielchen zwischen zwei befreundeten Vereinen werden, deren Spieler auch privat viel miteinander unternehmen. Doch alles kam anders… Der SVG nahm früh das Heft des Handelns in die Hand und dominierte die Partie. Nach einem Lattenschuss von Thomas Hammer und einem vermeintlichen Abseitstor von Andreas Maierhofer war in der 27. Minute der Bann gebrochen. Daniel Huber zog außerhalb des Sechzehners ab, der Ball sprang auf einer Rasenunebenheit unglücklich für den Keeper auf und trudelte ins Netz. Unsere Jungs blieben am Drücker und Thomas Hammer wurde in der 33. Minute am Sechzehner von den Beinen geholt. Leider verletzte sich der Gumpersdorfer Zehner bei dieser Aktion und musste (als erster Gumpi) ausgewechselt werden. Bis zur Pause versäumte unser Team die Vorentscheidung. So kam Wurmannsquick total motiviert aus der Kabine und wollte den Ausgleich erzwingen. Leider ließ sich unser Team in dieser Phase den Schneid abkaufen und spielte nicht mehr so konsequent nach vorne. Nach 55 Minuten schied der gerade erst eingewechselte Christoph Holböck mit einem Bänderriss im Sprunggelenk aus (Gumpi Nr. 2 kaputt). Danach gelang der Heimelf tatsächlich der Ausgleich. Mit einem absoluten Kunstschuss erzielte Maxi Ginghuber per direkter Ecke das 1:1. Als nach einer Stunde Spielzeit auch noch der als beinharter Rambo bekannte Jürgen Sapi nach einer rüden Attacke ausgetauscht wurde (Broken Gumpi 3) kam Torwarttrainer Andreas Becker unverhofft zu seinem Comeback im Gumpersdorfer Kasten. Die schier unglaubliche Verletzungsschar sollte noch kein Ende nehmen, mit Fußball hatte die zweite Halbzeit rein gar nichts mehr zu tun. Betreuer Michael Gschwendtner, Coach Michael Huber und Teammanager Martin Loher waren mehr mit dem Eiskoffer unterwegs als so mancher Spieler auf dem grünen Rasen. Die schlimmste Verletzung zog sich Franz Joachimbauer zu, der sich nach einem unfassbar unglücklichen Sturz einen Kreuzbandriss zuzog. (Gute Besserung an dieser Stelle, wir glauben an dich!, El Caputo 4) Bis zu diesem Zeitpunkt konnten die SVGler stets mit Spielern wie Thomas Hammer auffüllen, der auf die Zähne biss und wieder so gut es ging Gas gab. Als nach 82 Minuten auch noch Franz Kaltenhauser im eigenen Sechzehner auf die Knochen bekam sprach der Schiedsrichter die gelb-rote Karte für einen Quicker aus. Weil nun die Gumpersdorfer Bank total verwaist war biss der SVG-Spielführer trotz wie sich später herausstellen sollte Außenbandanriss und Mittelfußprellung auf die Zähne, beorderte Christian Hammer auf seine 6er-Position zurück und stellte sich selber in den Sturm um nicht mit 10 Spielern zu Ende spielen zu müssen. (Kriegsveteran NUMMER FÜNF, Ich weiß…Eigenlob stinkt… aber mit der folgenden Aktion hob i mi in Gumpersdorf wohl unsterblich gmacht.) In der letzten Spielminute kam es wie es kommen musste. Nach einem langen Ball humpelte der Gumpersdorfer 8er Richtung Tor, luchste dem SSV-Keeper den Ball ab und schob mit den letzten Kräften zum unfassbaren 2:1 ein. Nur eine Minute später konterte der SVG, Manuel Sapi scheiterte noch am Tormann aber Tobias Hölzlwimmer markierte den 3:1-Schlusstreffer. Mit dem Wissen einer schwereren Verletzung bei sich selbst, die ohnehin mehrere Wochen Pause in Anspruch nimmt, verabschiedete sich der SVG-Kapitän anschließend dank einer unfairen Gegnerbeleidigung unrühmlich mit der roten Karte. (Sorry dafür, hätte es nicht mehr gebraucht) Bei all dem Trubel ging völlig unter, dass Michael Fink das erste Mal in dieser Saison 90 Minuten durchhielt und Andreas Becker nach der Abwesenheit der bestimmten Capitanos Matzeder-Kaltenhauser-Joachimbauer die Binde bekam. Der SV Gumpersdorf bedankt sich bei allen Helfern, die z. B. den Krankenwagen organisierten, die Trage herbeischafften oder mit dem Eiskoffer Erste Hilfe leisteten. Beim anschließenden Mannschaftsausflug in die Gerner Dult war die Stimmung aufgrund der schweren Verletzung von Franz Joachimbauer natürlich getrübt, nichtsdestotrotz wurde noch einigermaßen munter in den Schult-Geburtstag reingefeiert. Weil alle anderen Aufstiegskandidaten außer dem SVG schwächelten rückten die Gumpersdorfer Jungs bis auf einen Punkt an den Relegationsplatz heran. Nun heißt es erst einmal Wunden lecken um am Donnerstag wieder 11 gesunde Spieler auf den Platz schicken zu können. Jetzt können sich die bisherigen Ersatz- oder Reservespieler beweisen und müssen alternativlos in die Bresche springen.




 
   
 
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