SV Gumpersdorf Abteilung Fußball
  FC Kirchberg - SVG 06.10.2013
 
FC Kirchberg - SV Gumpersdorf 0:2
 
„Never change a winning team“ dachte sich Trainer Michael Huber und vertraute beim schweren Auswärtsspiel in Kirchberg erstmalig in dieser Saison der gleichen Startformation wie beim überzeugenden 7:0-Sieg gegen Huldsessen. Unser Team erwischte den besseren Start und zog ihr berühmt-berüchtigtes Kurzpassspiel auf. Den ersten Abschluss fabrizierte Franz Kaltenhauser, der nach Ablage von Daniel Haslauer per Linksschuss knapp am Tor vorbeiknallte. Kirchberg war vor allem bei Eckbällen und Freistößen gefährlich, fand ihren Meister jedoch stets im prächtig aufgelegten Wächter des Tores Jürgen Sapi. Nach 25 gespielten Minuten hatte der SVG bei einem Pfostenschuss von Philipp Hölzlwimmer Pech, der wunderbar von Michael Wimmer in Szene gesetzt wurde. Als die Kirchberger mit den Gedanken schon in der Kabine waren schlug unsere Mannschaft doch noch zu. Linksaußen Alois Gschwendtner verlängerte per Kopf auf Daniel Haslauer, der vor dem Tor kaltblütig wie ein Elefantenbulle blieb und zum umjubelten 1:0 einschob. Nach der Pause rannte der zweitplatzierte FCK mit Wut im Bauch an und wollte den „Gumpersdorfer Schuibuam“ zeigen wo „da Bartl an Most hoid“. Mit diesem Unterfangen wurde man jedoch nicht glücklich, unsere Defensivabteilung Gottanka-Maierhofer-Joachimbauer stand bombenfest und ließ nicht viel zu. Die Gumpersdorfer Jungs spielten nach dem Motto „Solange wir den Ball haben kann der Gegner kein Tor schießen“ und hielten den Feind mit gekonnten Ballstafetten vom eigenen Gehäuse fern. Nach 62 Zeigerumdrehungen hatte Stargast und Profiboxer Martin Powetkin-Loher, der sich in den SVG-Fanblock geschmuggelt hatte, erneut Grund zum Jubeln. Nach feinem Zuspiel von Libero Andreas Maierhofer war Daniel Haslauer auf und davon und schob aus spitzem Winkel zur Vorentscheidung ein. Danach löste die Heimelf ihren Libero auf um volles Risiko zu gehen. Auch dieser Versuch brachte keinen Erfolg und beim FCK löste dies immer mehr Unmut aus, den man an den Gumpersdorfer Jungs ausließ. Der hart gefoulte Franz Kaltenhauser hatte gerade seinen Standardsatz „Guada Ma... i muas moang wieder in`d Arbat, du kannsd mi doch ned aso umschlong!“ auf den Lippen, da rüttelte ein FCK-Stürmer am Gumpersdorfer Sechser und wollte ihm mit einem kleinen Schlag aufs Köpfchen zum zeitigen Aufstehen überreden. Der Schiedsrichter war davon nicht begeistert, ließ aber die rote Karte stecken und verwarnte den Spieler lediglich. Sein Trainer hatte jedoch ein Einsehen und nahm den übermotivierten Burschen, der sich nach dem Spiel höflich entschuldigte, sofort vom Feld. In der Schlussphase bewahrten unsere Mannen die Ruhe und brachten den 2:0 Erfolg ungewohnt souverän über die Zeit. Mit diesem elementar wichtigen Sieg konnte der Abstand zu den Top-Teams verkleinert werden, jetzt gilt es weiter zu siegen!




 
   
 
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