SV Gumpersdorf Abteilung Fußball
  DJK-SV Taubenbach - SVG 16.04.2015
 
DJK-SV
 Taubenbach - SV Gumpersdorf 0:4
 
Bayern – Sechzig, Dortmund – Schalke, Atletico – Real … alles Kindergarten gegen das Derby aller Derbys. Gemeint ist natürlich der altbekannte A-Klassenkracher Taubenbach – Gumpersdorf. Wie immer bei Zusammentreffen dieser beiden Traditionsmannschaften strömten die Zuschauermassen nur so in die Taubenbacher Arena. Von allen möglichen Kontinenten dieses Planeten (z. B. Walburgskirchen, Tann, Ering, Stammham) reisten Sympathisanten des gepflegten Fußballs eigens für dieses Spektakel mit dem Fernbus, Zug oder gar Flugzeug an. Als sich die internationalen Gäste noch gar nicht richtig in ihre Massagesessel eingelebt hatten bebte der Gumpersdorfer Fanblock schon das erste Mal. Grund dafür hatte unser Cristiano Hämmer geliefert, der nach Vorlage unseres Miro Kloses (Wiggerl M.) schon in der 2. Minute zum 1:0 einlochte. Das gefiel seinem Bruder Tommy nur bedingt, der dem ewigen Hammer`schen Konkurrenz-Denken halber nur 5 Minuten später zum zweiten Gumpersdorfer Treffer einschob. Kurz später sah Kapitän Wiggerl Matzeder sein Tagwerk erledigt und ließ sich von Reserve-Bomber Manni Sarpei vertreten, der in der Kampfmannschaft dabei war weil er eigenen Aussagen zu Folge „in da Zwoatn nimma drakimd“. Der weitere Verlauf der ersten Halbzeit war vor allem von taktischen Meisterleistungen der beiden Teams geprägt, die sich – wie so oft bei solchen Spielen – in Perfektion neutralisierten. Möglichkeiten waren dennoch auf beiden Seiten vorhanden. Nach viere gepeitscht vom üblichen Superfood-Halbzeit-Tee (Dopingkontrolle darf bei uns keine stattfinden) wollte die Nationalmannschaft des gelobten Gumperslandes bald als möglich den Sack in die Katze stecken. Dafür erinnerte sich Rasenliebhaber Thomas an die weisen Worte seines Vaters „Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg“ und markierte mit seinem 9. Saisontreffer in der 60. Minute das 3:0. Spätestens als in der 64. Minute auch noch Yannik Landwehr sein depressives Mittelfeld kurzzeitig überwinden konnte und mit einem Einschuss a la Tor des Monats das 4. Ding versenkte ging die Sonne auf in Gumpenhausen. Die Schlussphase des bis dahin fair und freundschaftlich geführten Spiels kann man mit dem Phänomen vergleichen, das eintritt wenn man mit dem Auto an einem Verkehrsunfall vorbeifährt. Man will nicht hinschauen - tut es aber trotzdem. So müssen sich die Zuschauer bei den unzähligen Spielunterbrechungen, Tiki-Taka der Lüfte (Lange Bälle) und drei gelb-roten Karten vorgekommen sein. Erwähnenswert ist noch der Kapitän-Einstand des für Vize-Käptn Kaltenhauser eingewechselten Spielbauers, den das Überstreifen der Blindenbinde noch teuer zu stehen bekommen wird. (Wer ist wohl der nächste??) Wenig später ließ es der Unparteiische gut sein und allen war geholfen. Den krassesten Nackenschlag musste der SVG nach Schlusspfiff hinnehmen. Miche Gschwendtner wird wohl wie von vielen schon vermutet dem Ruf des großen Geldes nicht widerstehen können und Nachfolger von Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt werden. Wir legen ihm keine Steine in den Weg, weil wir verstehen können dass der Ferrari der Sportmedizin nicht auf Dauer die Gebeine eines Nissan Micra 1,0L massieren möchte. Für nähere Auskünfte wendet euch bitte morgen beim Auswärtsspiel in Wurmannsquick (Anstoß 12:59 bzw. 13:01) selbst an den Massagegott. 

Bleibts geil und morgen Erscheinen Sie sonst weinen Sie – euer Skandal-Lyriker




 
   
 
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