SV Gumpersdorf Abteilung Fußball
  ASCK Simbach II - SVG 02.11.2014
 
ASCK
 Simbach II - SV Gumpersdorf 0:1
 
91 Tage lang feierte der SV Gumpersdorf bei Kaffee/Kuchen Tag und Nacht durch. So lange ist es nämlich her, als bis zum Postmünster-Debakel vergangener Woche seit dem ersten Spiel am 27.07. ZWÖLF Saisonsiege in Folge erzielt wurden. Die Führungsriege zog die richtigen Lehren und entledigte Miche G-Punkt seinem vermeintlichen Weideneder-Bräu-Erfolgs-Hut. Ein herzliches Vergeltsgott geht an Franz Dorfner (Monaco-Franze), der eine neue Kopfbedeckung spendierte und den alten Hut an Waisenkinder in Afrika verschenkte. Da Herrgott mechts da mid zahlreichem Kindersegen Recht macha oida Sportheim-Lampen-Dompteur! Nun zur Aufstellung: In der Gumpersdorfer Wuthöhle ist nach wie vor Jogi Sapovic eingesperrt, ihm zuvor veranstaltet die Kette Schnowden-Gaiermofa-Gschwandner erstmals einen flotten Dreier. Auf (der) Doppel-Sex stehen die Wonga-Gebrüder Tobi und Phil. An der Seite des alten Fuchs Tobias soll der junge Philipp zu einem gestandenen depressiven Mittelfeldspieler heranreifen. Die Außenbahnen beackerten Franz Marathonhauser und der Star aus dem Märchen „Der Hase und der Igel“, der wie in der Legende immer schon da ist. Die beiden Mittelstürmer Tommy Angel und Mane Becherovpi werden vom unehelichen Sohn (pppssssstttt) von David Hasselhoff (Wigald Matzinger) in Szene gesetzt. Von Beginn an sahen die Zuschauer ein umkämpftes Spiel zwei ähnlich starker Mannschaften. Simbach dominierte die Anfangsphase, in der die Gumpersdorfer Jungs mit der neuen taktischen Marschroute noch nicht wirklich zurecht kamen. Zum Glück strahlte die junge Heimelf nicht allzu viel Torgefahr aus und beließ es bei Überlegenheit im Mittelfeld. Die Gumpis waren allenfalls durch Fernschüsse in Person von Daniel Haslauer und Franz Kaltenhauser gefährlich. Die beste Chance versiebte Reserve-Torjäger/Schnapsgeher-Legende Mane Sapi, der mit einem wuchtigen Pfund am Lattenkreuz scheiterte. Kurz vor der Pause die wohl spielentscheidende Aktion: Die beiden innigen Busenfreunde Yannik und Franz inszenierten eine theaterreif vorgespielte Streit-Szene um die Truppe endlich wachzurütteln. Nach dem Seitenwechsel samt ordentlicher Kabinenpredigt a la Giovanni Trapattoni realisierte die Gumpibärchenbande den Ernst (nicht Stasny) der Lage und zeigte den nötigen Biss (nicht Rainer). Trotz alledem muss es für den zahlreich anwesenden Gumpersdorfer Fanblock kein kulinarischer Fußball-Feinschmecker gewesen sein. Einiges an Mittelfeldgeplänkel und Abwehr-Regiment standen auf der Tagesordnung. Grund zum Jubeln/Durchdrehen gab es schlussendlich in der 68. Minute. Nach einem Steilpass von Streithahn Yannik Noah tankte sich Tom Hammer durch und markierte überlegt den 1:0-Treffer. Man kann ruhig von einem richtig dreckigen Siegtreffer sprechen, schlussendlich trudelte der Ball in Zeitlupe über die Linie. „Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss“ sagte Tommy nach dem Spiel im TV-Interview. In der Schlussphase verteidigte die Türkenbach-Auswahl mit Mann und Maus und ließ nicht viel zu. Einzig 1x holblockte der eingewechselte wöchentliche Zeitungsstar Christoph Holböck einen Ball von der Linie. Ebenfalls eingetauscht wurde Oldy-but-Goldy Damian Janoschka, der mit seinem verdienten Einstz einmal mehr bewies, dass das alte Sprichwort "Es gibt keine jungen und alten, sondern nur gute und schlechte Spieler" stimmt. Außerdem verletzte sich Michael Karpfhamer kurz vor Schluss noch am Sprunggelenk und konnte trotz üblichen Wundereis-Einsatzes unseres Bundesliga-Betreuers nicht mehr weiterspielen. Dann war Schluss und der SVG konnte die nächsten 3 Punkte fürs Saisonziel „Möglichst schnell 40 Punkte holen“. Stand jetzt: 39. Im Anschluss konnte im Sportheim endlich wieder ein Sieg bei grünen Smoothies zu basisch mineralisiertem Mineralwasser gefeiert werden. Um das Ausmaß der Siegesfeier in Worte fassen zu können genügt folgende Tatsache: Michael S. betrat auf Krücken die Sportheim-Arena und verließ eben jenes Obdach einige Stunden später tanzend und singend wieder, eine schier unglaubliche Therapie! Am Sonntag ist Hinrundenfinale gegen Kirchberg. Spielbeginn 14:00, Reserve 12:00, anschließend Herbstmeisterfeier!

Ein hoch auf uns, euer Skandal-Lyriker… 




 
   
 
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